Mit der Störtebeker in der dänischen Südsee,Sommer 2003

Das erste Mal darf Nikolas auf einem Dickschiff mitsegeln. Für diesen Törn haben wir eine Bandholm 24  in Augustenborg gechartert.

Ein paar Zahlen: Länge 7,35 m; Breite 2,30 m; Tiefgang 1,30 m; 2 Kabinen, 4 Kojen, 1 Toilette, 2.2 t Verdrängung, Segelfläche max. 28 m², rel. Segelfläche: max. 12.7 m²/t .

Unsere Stationen:

  • Augustenborg
  • Dyvig
  • Aarø
  • Lyø
  • Fåborg
  • Fjaellebrøn
  • Drejø
  • Aeroskøbing
  • Fynshav
  • ... und zurück in Augustenborg
In Augustenborg haben wir erstmal einen halben Tag gesegelt und dann in dem schönen Städchen gleich den ersten Hafentag eingelegt.
Nächste Station war dann der landschaftlich wunderschön gelegene Hafen in der Dyvig-Bucht an der Nordspitze der Insel Als. Die enge Einfahrt mit den Hügeln links und rechts ist für alle empfehlenswert, die nicht gerade nachts einlaufen wollen.
Von Dyvig haben wir dann einen Schlag zum nördlichsten Hafen unseres Törns gemacht. Wir haben den Hafen auf der Insel Aarø im Aarø-Sund angelaufen. Hier kann man in halb-Stunden Takt den Fährverkehr zum direkt gegenüber auf dem Festland gelegenen Hafen Aarøsund beobachten.
Am nächsten Tag haben wir uns zum einzigen Ankerplatz des Törns aufgemacht. Wir sind die Bucht westlich des Hafens auf Ly
ø angelaufen. Im seichten Wasser bei 3-5 m Tiefe ist das Ankern auf sandigen Grund wirklich für jeden möglich. Nach dem Aufwachen haben wir das Wasser ums Schiff getestet und erstmal ein paar Schwimmübungen im warmen Wasser absolviert.
Das Wochenende haben wir in Häfen auf Fünen verbracht, da am Wochenende die Inseln von den Dänen selber als Wochenendtörn angesteuert werden und die Häfen auf Fünen Plätze frei haben.
Der erste Hafen auf Fünen war Faaborg mit einer sehenswerten Altstadt.
Von Faaborg aus
 ging es nach  Fjaellebrøn in den Nakkebøllefjord.  Hier liegt ein ruhiger kleiner Hafen.
Unser Ziel für Sonntag abend hieß dann Drejø. Hier hat es uns so gut gefallen, dass den zweiten Hafentag eingelegt haben.
Von dort ging es dann nach Aerosk
øbing in den Yachthafen. Mit der Bandholm war es nie ein Problem, irgendwo noch einen Liegeplatz zu finden. niedriger Tiefgang und geringe Breite machen fast jeden Liegeplatz geeignet.
Der nächste Hafen hieß Fynshav, den wir etwas länger beehrt haben, da uns ein Sturm  zwei Tage am Auslaufen gehindert hat. Ein ausserordentlicher netter Hafenmeister hat mir sogar den letzten Tag Liegegeld erlassen, da ich dieses Sturmpech hatte.
Mit abflauendem Wind (immer noch 6Bf, aber segelbar) haben wir uns dann am Samstag in aller Frühe auf den Rückweg nach Augustenborg gemacht. Diesmal haben wir die Südroute durch die Flensburger Aussenförde  eingeschlagen. Mit Halbwind bis Kegnaes war die erste Hälfte schnell und angenehm geschafft, die Ansteuerung Sønderburgs gegen den kräftig wehenden NW Wind war dann schon eine Aufgabe.
Letzlich sind wir aber wohlbehalten wieder im Ausgangshafen angelangt und hatten einen schönen Törn.

 


Copyright © 2003 by Andreas Heidemann - Stand: August 2003